Bildung

Inklusive Bildung ist das Stich- oder Reizwort für viele Menschen: Lehrkräfte, Eltern und Politiker streiten darüber, wie Kinder mit und ohne Behinderungen am besten lernen können. Gemeinsam oder getrennt?

Dem Beauftragten ist es wichtig, Kindern mit Behinderungen die größtmöglichen Chancen zu eröffnen. Der Beauftragte setzt sich deshalb dafür ein, dass der gemeinsame Unterricht wo immer möglich, durchgeführt und gelebt wird. Eine wohnortnahe Schule für alle Kinder hat viele Vorteile: Kurze Wege, soziales Miteinander, gegenseitiges Kennenlernen und Helfen werden selbstverständlich. Dafür braucht es natürlich sonderpädagogischer Kompetenz.

Inklusive Bildung geht jedoch über die Schule hinaus und fängt bereits im Kindergarten an. Hier wie dort, also egal ob Kinder im Kindergarten oder in der Schule, oder Erwachsene in der Hochschule, in der Berufsschule oder in der Volkshochschule: Inklusive Bildung muss in jeder Bildungsarbeit mitgedacht werden.

Wie setzt sich der Beauftragte konkret ein? Antwort: Er arbeitet in Arbeitsgruppen des Landes zur inklusiven Bildung mit. Er kooperiert mit dem Thüringer Bildungsministerium. Er führt Gespräche mit Verbänden, Lehrkräften, Politikern und Eltern. Er besucht Bildungseinrichtungen. Er ist Vorsitzender des Ombudsrates inklusive Bildung. Als Beauftragter unterstützt er zudem in Einzelfällen.

Weiterführende Informationen:

Thüringer Bildungsministerium

inklusiven Erwachsenenbildung in Thüringen