Auf einen Blick: Nützliche Hinweise zur Beantragung von ThüBaFF-Mitteln


Ab wann können Anträge gestellt werden?

  • Anträge können ab sofort gestellt werden. Die entsprechenden Formulare finden Sie auf den Seiten des TLMB.
  • Es können nur Vorhaben in 2022/23 gefördert werden, die noch nicht begonnen wurden.

Was kann gefördert werden?

Über die inhaltlich breit angelegte Richtlinie können beispielsweise Zuwendungen für die Herstellung oder Verbesserung der Barrierefreiheit von Gebäuden; Straßen, Wegen und Plätzen; von Fahrzeugen, aber auch von Informations- und Kommunikationstechnologien gewährt werden. 

Beispiele: 

  • Rampen, Aufzüge
  • Bordabsenkungen, Leit - und Orientierungssysteme, (Tast -)Modelle, (Wander - )Weg
  • Internetseiten
  • Veröffentlichungen
  • Konzepte/Schulungen

Wer kann gefördert werden?

  • Natürliche und juristische Personen
  • Also: Privatleute, Vereine, Kommunen, Unternehmen

Bis zu welcher Höhe kann gefördert werden?

  • Anteilig zu 80%
  • Maximal bis zu einer Höhe von 100.000 €
  • Private Vorhaben max. 10.000 €
  • Mindestinvestition/Bagatellgrenze: 5.000 € netto (Kommunen: 7.500 € netto)
  • Programm-Volumen: 1 Mio. € im Haushaltsentwurf des Landes für 2022. Eine Auszahlung ist im kommenden Jahr möglich, sobald der Thüringer Landtag die Mittel für 2022 im Rahmen der Haushaltsgesetzgebung gebilligt hat. 

Wie läuft das Verfahren ab?

  • Barrierefreie und elektronisch ausfüllbare Antragsformulare finden Sie auf der Seite Förderanträge und Formulare
  • Im Antrag auf Förderung müssen Notwendigkeit, Sozialraum, Mehrwert und Nachhaltigkeit genau und ausführlich beschrieben sein.
  • Die Zustimmung der/des zuständigen kommunalen Behindertenbeauftragten (siehe unter Kommunale Behindertenbeauftragte) ist einzuholen und zwingend erforderlich.
  • Bei baulichen Vorhaben wird ggf. ein Konzept für Barrierefreiheit benötigt. Informationen dazu halten die Mitarbeiter der Landesfachstelle für Barrierefreiheit bereit.
  • Der Mittelabruf ist bereits vor Vollendung des Vorhabens möglich. Dies soll die Realisierung von Projekten erleichtern.
  • Verwendungsnachweise sind mit einer Stellungnahme des zuständigen Kommunalen Behindertenbeauftragten einzureichen.